Diesmal waren meine Gedanken beim Aufstehen wieder nicht, ‘das ist kein guter Tag für einen Marathon’ ;-) Es lag allerdings daran, dass ich vorher eigentlich gar nicht über den Lauf nachgedacht hatte, nicht mal am Start war mir klar, gleich auf die lange Tour zu gehen. Es ging also los und ich trabte der Meute hinterher. Schon um 7:30 Uhr auf dem Weg zur S-Bahn brannte die Sonne vom wolkenlosen Himmel herunter, es sollte wieder sehr schwer werden. Die Stimmung unterwegs war wie immer super, wieder viele Bands, Partys und Zuschauer an der Strecke. Bei km 18 war sie wieder, die Hoffung auf eine neue Bestzeit, denn ich sah die 3:45 Pacemaker. Bis km 26 konnte ich sie sehen, von da an ging es abwärts, ich musste wegen der Hitze und dem hohen Puls das Tempo drosseln. Diesmal wurden auch alle Getränkestellen angelaufen, es war doch tatsächlich noch wärmer als letztes Jahr. Ich schlich also weiter zum Ziel, erreichte es bei einer Zeit von 4:00:19 und war wie immer heilfroh, es geschafft zu haben. Nun schnell die Medaille abgeholt, meine beiden Lauffreunde Dirk und Uwe getroffen, dann zur Wurstbude und zwei Currywürste verputzt. Also wenn es nächstes Jahr in Hamburg wieder so heiss wird, muss ich mir echt was überlegen mit der neuen Bestzeit, vielleicht auf 50 km trainieren und 5 kg abnehmen ;-) Der Sonnenbrand war auch nicht zu verachten, welcher abends erst richtig zum Vorschein kam. Alles in Allem war es wieder schön und ich habe die Hoffnung, dass es in München besser klappt…

Lange ist es her, aber hier wieder ein paar Worte zu meinem bevorstehenden Marathon in Hamburg. Es gibt eigentlich auch nicht viel zu sagen, mein Training war nicht besonders gut mit 41,7 km pro Woche. Ich hoffe allerdings trotzdem, endlich mal wieder eine neue Bestzeit unter 3:49 Stunden zu laufen. In der Vorbereitung gab es 4 lange Läufe über 30 km und zwei für mich schnelle Halbmarathons. Gestern bin ich noch unseren Kirschlüten(berg)lauf als Tempotraining gelaufen und einen letzten, kurzen und schnellen Lauf gibt es am Donnerstag noch. Am Freitag Abend geht es los nach Hamburg, Samstag wird dann die Messe besucht und die Bahnverbindung getestet. Sonntag werde ich mit gemischten Gefühlen am Start stehen und hoffen, dass es nicht wieder so warm wird, wie in den letzten Jahren. Wer an meinen Zwischenzeiten per SMS interessiert ist und 3,99 EUR investieren will, der sendet folgendes HAM MARATHON 6029 an die Nummer 32020 und erhält dafür während des Laufs die aktuellen Zeiten. Der Bericht vom Lauf folgt natürlich auch wieder am Sonntag Abend…

‘Das ist kein guter Tag für einen Marathon’ war diesmal nicht mein Gedanke am Morgen, aber ein gutes Zeichen war es auch nicht. Also der Lauf war die Hölle, ich hatte gepokert… Es schien schon lange vor dem Start kräftig die Sonne, aber ich ging trotzdem auf meine geplante Geschwindigkeit für 3:45:00 und wartete auf die versprochene Bewölkung, die es eigentlich vormittags geben sollte. Schon nach 1400 m lief der erste Schweisstropfen die Stirn runter, die Sonne brannte. Egal, ich lief mein Tempo und wartete auf ein Wunder, welches aber nicht kam. Bei 30 km lag ich noch gut in der Zeit, steckte das Ziel aber schon tiefer auf 3:48:00 und wartete weiter. Das Wunder kam nicht, bereits nach 32 km dachte ich ans Aufgeben, mein Puls war so unendlich hoch, dass ich fast gehen musste. Ich brauche die Sonne nur sehen und es werden bei mir ca. 15 Herzschläge mehr die Minute, deswegen die Hölle für mich. Es waren 25°C aber mindestens gefühlte 35°C. Also ab hier jede Getränkestelle ausgenutzt, um ein paar Schritte zu gehen. Dann mit einem gemütlichen Tempo die letzten 7 km ins Ziel gequält, die Stimmung der Zuschauer war wie immer super, das half wieder etwas weiter. An dieser Stelle auch ein Lob an meine Laufgruppe, welche zum grössten Teil als Fangruppe unterwegs war und kräftig angefeuert hat. Das Ziel war endlich in Sicht, die letzten 500 m wurde man von den Zuschauern förmlich ins Ziel getragen, einfach super. Mit einer Zeit von 4:02:07 überquerte ich die Ziellinie. Alles in Allem hat es trotzdem wieder Spass gemacht und ich denke an das Sprichwort, ‘Die Qualen vergisst man, der Stolz bleibt’
Urkunde Hamburg Marathon 2009

Ich möchte eigentlich die Zeit von 3:45 schaffen, bin aber nicht sicher, ob das klappt. Das Training lief mal wieder nicht wie geplant, mir fehlen die Intervalle. Ich werde aber das Beste draus machen, mal sehen was kommt. Wer gern meine Rundenzeiten und Ergebnisse auf sein Handy haben möchte, der sendet eine SMS mit dem Text HAM MARATHON 12874 an die Nummer 32020 und erhält dann während des Laufes die Ergebnisse per SMS, dieser Service kostet 3,99 €

Eigentlich muss ich es nicht mehr sagen, wie vor jedem Marathon öffne ich morgens die Augen und denke, ‘das ist kein guter Tag für einen Marathon’ ;-) Eigentlich wollte ich wegen ungenügend Training nur die 4 Stunden schaffen, aber ich stand wegen der angegebenen 3:45:00 recht weit vorn im Startblock und es ging wieder zügig los. Auf die Uhr habe ich diesmal gar nicht richtig geachtet, nur den Puls beobachtet. Ich war an der Halbmarathon Marke richtig erschrocken, welche ich schneller als bei meinem schnellsten Marathon erreicht hatte. Es stellte sich sogar etwas Hoffnung auf eine neue PB ein, was aber eigentlich theoretisch nicht sein könnte. Ich war mir sicher, dass es später sehr schwer werden würde, so ein Tempo zu halten. Wie in Berlin gewohnt, gab es wieder sehr viel Action für die Läufer, unzählige Bands, einzelne Künstler, Balkonpartys, Tanzgruppen und super Stimmung der Zuschauer. Das Wetter war super, sonnig aber nicht so heiss wie im Jahr 2006 und es ging teilweise eine leichte Brise. Ich war inzwischen bei km 35 und es fing an schwieriger zu werden. Ab km 38 war es nicht mehr möglich, das Tempo zu halten. Wegen dem hohen Puls und schwächelnden Beinmuskeln musste ich die Geschwindigkeit auf knapp 6:00 min/km drosseln. Mit der neuen PB war es aus, ich wollte nun nur noch heil ins Ziel kommen. Wie immer war ich heilfroh, die Ziellinie zu überqueren nach einer Zeit von 3:50:49 (99 Sekunden hinter der PB) Danach gab es einen Stau bei der Medaillenverteilung, wo ich doch so einen Durst hatte. Nun schnell zur Kleiderrückgabe und nichts wie an die Bratwurstbude, um 2 leckere Currywürste zu essen… ;-) Trotz der Quälerei ab km 38 war es alles in Allem wieder ein schöner Lauf… :-)
zeiten_berlin_2008

Mein erster 6 Stundenlauf beim 24 Stundenlauf in Stadtoldendorf!

Die letzten 9 Wochen hatte ich einen Wochenschnitt von gerade mal 35 km, eigentlich viel zu wenig für einen so langen Lauf. Trotzdem war ich guter Dinge und freute mich auf die Veranstaltung, welche wieder sehr gut besucht war. Viele Einzelkämpfer, Staffelläufe, Firmenläufe und das ganze ‘Volk’ hatte seinen Spass. Nun zu mir, mein Minimum sollten 50 km sein, gehofft hatte ich auf 63 km. Den Lauf habe ich wirklich sehr sinnig gestartet, extra bis zum Abend gewartet, dass die Sonne tiefer stand und dann ab auf die Bahn. Es lief super, der Puls war niedrig und so kann man auch etwas länger laufen. Bei 400 m Runden hat man auch kein Problem mit den Getränkestellen, sobald sich der Durst bemerkbar macht, einfach kurz anhalten. Die Stimmung war super, gute Musik und Unterhaltung, es wurde nicht langweilig. Ich zog also meine Runden, war nach 42 km froh, diese Grenze geschafft zu haben. Obwohl nichts weh getan hat und es wirklich gut lief, hatte ich irgendwie keine Lust mehr. Dadurch das alles offen war und keine Ziellinie wartete, fehlte mir etwas der Ansporn. es ging auf die 50 km zu, ich dachte nun bei der runden Summe Schluss zu machen. Ein Blick auf die Uhr, ich war nun 5:40 Stunden unterwegs und es kam mir die Idee mit den 6 Stunden. Also noch ein paar Runden dran gehängt und mit einer ebenso glatten Rundenzahl von 130 und 6 Stunden beendete ich trotzdem zufrieden diesen Lauf. Da es schon spät war, hatte ich Angst, dass die Pommesbude schon ausverkauft war. Ich hatte Glück und verdrückte 2 Portionen Pommes rot/weiss, danach der Kaffee mit Kuchen rundete das Ganze dann ab… ;-)

Eigentlich wie bei jedem Marathon öffne ich morgens die Augen und sage mir ’Das ist kein guter Tag für einen Marathon’ Wieder kein ordentliches Training für den Lauf und deswegen auch keine neue Bestzeit möglich. Schon früh morgens schien die Sonne, es war warm und kein Umhang vor dem Start nötig. Die versprochenen ‘gefühlten 8°C’ entpuppten sich schnell zu ‘gefühlten 25°C’ Da ich vor 3 Monaten eine Zielzeit von 3:40 h geplant hatte, stand ich relativ weit vorn im Startblock und es ging recht zügig zur Sache, eigentlich zu schnell für mich. Es war wieder viel Trubel unterwegs, in Hamburg war definitiv die Grill- und Liegestuhlsaison eröffnet, es wurde an der Strecke gefeiert, gegrillt, wie immer viel Musik und super Stimmung. Es dauerte nicht lange und aus den gefühlten 25°C wurden gefühlte 35°C, die Sonne brannte und machte es einem sehr schwer. Der Puls war dementsprechend hoch und ich musste das Tempo schon sehr früh drosseln. Irgendwie bin ich aber immer im Strom der Menge geblieben, scheinbar waren hier alle gleich schnell (langsam) Die letzten 2 km wollten nicht enden, die Hitze nach so vielen km war einfach unerträglich. Ich war wieder einmal sehr froh, die Ziellinie etwas unter 4 Stunden überqueren zu können…
Fazit: Trotzdem ein schöner Lauf und keine Beschwerden bis auf einen mächtigen Sonnenbrand.
urkunde_hamburg_2008

Es ist bald wieder soweit, der Hamburg Marathon startet in 2 Wochen.
Mein Ziel von 3:45 ist erstmal auf Eis gelegt, das Training dafür war nicht ausreichend. Ich werde wohl die 3:59 anstreben und sinnig starten, damit es gleichmässig bis zum Ende klappt. Sollte jemand an meinen Zwischenzeiten per SMS interessiert sein, es gibt wieder das SMS-Abo auf’s Handy. Dafür eine SMS an die Nummer 32020 senden mit folgendem Inhalt: HAM MARATHON 19836 Dieser Service kostet 3,99 EUR und liefert 10 SMS mit den Zeiten bei 5, 10, 15, 20, 21.1, 25, 30, 35, 40 und 42.2 km

Schon vorm Aufstehen dachte ich, heute ist kein guter Tag zum Laufen. Aber was soll’s, ich bin in Frankfurt und werde den Marathon eben langsam hinter mich bingen. Wegen Trainingsmangel ist eine neue Bestzeit sowieso nicht möglich, also ein gemütlicher langer Lauf mit ein paar tausend Leuten… ;-) Die Streckenführung war interessant, zuerst 2 mal im Kreis und dann eine grosse Runde. So hatten auch wir mal die Möglichkeit, die Kenianer, die uns am Anfang auf der anderen Strassenseite entgegen kamen, aus nächster Nähe zu sehen :-) Entlang der Strecke wieder viele Leute, laute Musik, gute Verpflegung und super Stimmung. Die Temperatur lag beim Start bei 8 °C und war perfekt für diesen Lauf, ich musste allerdings schon nach 500 m mein Langshirt ausziehen, weil ich völlig nass geschwitzt war. Es steckte scheinbar etwas in mir, was auch an meinem Puls zu sehen war, welcher schon zu Beginn über 160 hf lag. Also erst recht ein Grund, die Sache schön sinnig anzugehen. Ich war von Anfang an recht schnell in meinem geplantem 4:00:00 Tempo und lief diese Geschwindigkeit fast bis zum Ende durch. Ab ca. km 36 musste ich allerdings doch etwas langsamer werden, da war meine Angst, es sonst nicht laufend bis zur Festhalle zu schaffen. Ab km 40 konnte ich dann ein wenig ausgeruht wieder etwas Tempo zulegen und rannte zufrieden mit einer Zeit von 4:05:41 den roten Teppich entlang :-) Es war ein super Zieleinlauf, die Halle dunkel, blaues Licht, Jubel von den vielen Zuschauern und eine super Nachverpflegung…

Meine ärztlich angeordnete Schonfrist wegen einer Entzündung im Knie geht langsam vorbei, es ist schrecklich, wenn man 4 Wochen lang täglich nur ca. 20 Minuten laufen darf. Ich bin gerade im Urlaub und habe leider kein Laufband im Hotel. Mir bleibt also nichts anderes übrig, ich muss draussen joggen, also rein in die Laufsachen und los geht’s… Vom klimatisiertem Zimmer auf den Flur bekommt man den ersten Hitzeschock, vor dem Hotel dann den zweiten Schlag vor den Kopf. Es ist zwar schon tiefe Nacht, aber das Wetter scheint das nicht zu interessieren. Bei nächster Gelegenheit werde ich mir ein Thermometer kaufen, ich muss einfach wissen, wie warm es nachts noch ist. Ich laufe nun vom Hotel los, bis zum Eingangstor der Ferienanlage sind es schon 600 m. Im Notfall dachte ich, wenn nichts anderes geht, laufe ich hier eben ein paar Runden. Vor der Anlage war nun eine Strasse, ich konnte mich aber kaum noch erinnern, wie die Fahrt zum Hotel war. Es lief sich aber ganz gut, neben der ewig langen highwayartigen Strasse war fester Sand. Es war noch starker Verkehr um diese Zeit, einfach unglaublich, so viele Auto’s und Busse wie auf einer Autobahn. Sämtliche Fahrzeuge fuhren nur mit Standlicht oder völlig dunkel, den Sinn darin verstehe ich nicht, vielleicht wegen dem Flughafen in der Nähe, keine Ahnung. Für Jogger ist es allerdings super, kein blendendes Licht. Ich dachte eigentlich auch, die verrücktesten Autofahrer schon zu kennen, aber Diese hier übertreffen alles. Nur hupen beim Überholen, kurzeitig Licht einschalten, sehr langsame und auch sehr schnelle Auto’s, ein völliges Chaos. Warum die aber neben mir auch gehupt haben, verstehe ich nicht. Ich denke, die haben noch nie einen Jogger gesehen… ;-) Als ich an einigen Ferienanlagen vorbei war und die nächste Ortschaft erreichte, drehte ich um. Ich will es ja nicht gleich wieder übertreiben, obwohl ich nach dem Abendbrot (4 Schnitzel, 3 Stück Kuchen u.s.w.) ein ganz schön schlechtes Gewissen hatte… ;-) Die Hitze macht einem echt zu schaffen, mal eine ganz neue Erfahrung. Endlich wieder am Hotel, ich war noch nie so durstig nach 7 km. Schnell noch Dehnübungen gemacht und dann ins Zimmer an den Kühlschrank, man glaubt gar nicht, wie gut eine kalte Cola sein kann… :-) Mit dem Puls von 156 und der Zeit 43:30 bin ich eigentlich zufrieden, aber trotzdem schon gespannt auf den nächsten Lauf… :-) Wer die Strecke sehen möchte…