Der 24 Stundenlauf in Stadtoldendorf ist geschafft, es war wieder einmal eine super Veranstaltung. Ich ging an den Start, um 63,3 km zu laufen, es sollte so eine Art Probelauf für den Köln Ultra Marathon dieses Jahr sein. Etwas Angst hatte ich schon, da ich kaum Training hatte und arbeitsbedingt sehr ausgelaugt war. Der Start war um 14:00 Uhr und es war endlich mal nicht so warm, wie sonst die Jahre, ich bin also auch gleich um diese Zeit los gelaufen. Es lief ganz gut, nur das Wetter hatte nicht lange gehalten und es fing an zu nieseln, anfangs noch gut zu ertragen, aber es wurde schlimmer. Egal, nun ist man eben dabei und muss da durch. Da ich der einzige Einzelstarter unserer Laufgruppe war, hat man mich super versorgt, ich musste nie gross stehen bleiben um zu trinken. Die einzig längere Pause war, als ich mir nach 42 km ein halbes Riegelchen gönnte. Von nun an wurde es auch wieder schwer, es pieselte nur so vor sich hin, völlig durchnässt und das im Kreis laufen wurde auch langsam langweilig. Meine Leute der Laufgruppe merkten auch dieses und begleiteten mich ab und zu eine Runde, an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Alle! Mein körperlicher Zustand nach ca. 55 km war noch immer völlig ok, keinerlei Schwächen oder sonst was. Das einzige Problem, ICH WILL NICHT MEHR IM KREIS LAUFEN! Zum Glück wird ja alle 6 Std. die Laufrichtung geändert, so hatte ich noch eine kurze Abwechselung. Es ging wieder besser, nun immer mehr Blicke auf die Uhr, das Ziel war fast erreicht. Nach 6:45 erreichte ich nach meiner Laufuhr die 63,3 km und nach 7:01 Stunden wollte ich dann wirklich nicht mehr und ging mit 65,55 km durchs Ziel. Nun habe ich keine Angst mehr vor Köln und kann sogar über eine bessere Zeit nachdenken. Nächstes Jahr ist dann wohl auch Biel dran, warten wir es ab… ![]()
Hier ein paar Daten vom Veranstalter:
Anzahl Runden: 160
Kilometer: 64,00
Mittlere 400 m Rundenzeit: 2:35 min
Gesamtzeit auf der Bahn: 6:53:26 h


Da ich über die letzten beiden Läufe (Bad Salzuflen/Wien) nichts berichtet habe, wird es mal wieder Zeit, besonders wenn der New Jersey Marathon einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat… Da ich beruflich dort war und der Lauf nur 70 km entfernt war, musste ich einfach teilnehmen. Nun zum Lauf, ich bin um 6:00 Uhr los gefahren, damit ich pünktlich am Parkplatz bin, von wo man mit dem Shuttlebus zum Start gefahren wird. Allerdings hatte ich Pech und geriet in einen Stau, war deshalb also sehr spät dran. Ich habe noch nie zuvor eine so perfekte Organisation gesehen, es gab ein riesen Gelände zum Parken, aber niemand durfte drauf los fahren, jedes Auto wurde einzeln eingewiesen. Dann die Busse, richtig uralte, gelbe Schulbusse, einfach ein tolles Erlebnis. Allerdings taten mir die Kinder leid, die sonst damit gefahren werden, es gab absolut keine Federung, deswegen wohl die vielen Rückenschäden. Auch hier am Bus lief alles mit System, es gibt kein Drängeln, weil Zäune aufgebaut wurden. Weiterhin wurden die Busse nicht überfüllt, es waren noch mindestens 10 Plätze frei. Beim Aussteigen das selbe System, niemand kann den Bus verlassen, erst werden die Zäune aufgestellt, dann die Türen geöffnet, man war sofort auf dem richtigen Weg zum Start. Ich musste mich ja etwas beeilen, da es schon 8:00 Uhr durch war und mein Startschuss schon fiel. Habe mich durch die Menge gekämpft und nach der Startlinie gefragt, da keine Läufer mehr da waren, war es schwer, den Start zu finden. Ok, nun war ich da, 5 Minuten zu spät und keine Menschenseele mehr zu sehen. Allerdings wurde ich riesig angefeuert, das hat aufgebaut. Nach 1 Meile hatte ich dann die ersten Läufer eingeholt, endlich habe ich mich nicht mehr so einsam gefühlt. Die Strecke war ok, der Start am Strand hatte schon was. Die erste Hälfte ging durch richtig nette und grüne Wohngebiete, tolle Häuser mit viel Blumengärten und Rasen vorm Haus. Es wurden ein paar Brücken überquert, über kleine Ausläufer vom Meer. Dann die zweite Hälfte, einfach traumhaft, ganz dicht am Strand an tollen Luxusvillen vorbei. Die mittleren 5 km der zweiten Hälfte verliefen direkt an der Strandpromenade, es war wie ein Trainingslauf im Urlaub zwischen Urlaubern. Danach dieselbe Strecke an den Villen zurück, bis ca. 3 km vor dem Ziel. Nun wurde es richtig schön, nur noch am Meer entlang und dem Ziel entgegenfiebern. Die Hitze war inzwischen unerträglich, die Sonne brannte nur so von oben herab, ich spürte schon wieder den Sonnenbrand. Die Verpflegung unterwegs liess keine Wünsche offen, es gab sehr viele Getränkestellen mit Gatorade und Wasser, weiterhin wurde Gel, Schokolade, Bananen usw. gereicht. Es gab auch viele Duschen, welche zahlreich genutzt wurden, auch von mir. Die Stimmung an der Strecke war nicht so wie in Berlin oder Hamburg, aber auch nicht schlecht. Mir ist aufgefallen, dass fast alle Läufer sich ständig bei den Helfern und Polizisten bedankten, die auch tapfer ihre Arbeit erledigten. Ständig wurde dir von den Zuschauern zugerufen, du bist super, bleib dran, du schaffst es usw. Selbst wenn du Jemanden überholt hast, ruft er dir noch hinterher, ‘good Job’ Von daher kommt kein anderer Maraton mit, die Leute sind einfach anders. So, nun zu den letzten Kilometern, es wurde schwer, wegen der Sonne das Tempo zu halten. Inzwischen habe ich einige hundert Läufer überholt, selbst viele Halbmarathonläufer waren noch nicht im Ziel, irgendwie haben die alle die Ruhe weg. Da ist es nun in Sicht, das Ziel. Die Stimmung der Leute am Rand trägt dich nun, hier laufen sogar die armen Mädels und Jungen wieder, welche zuvor gegangen sind. Geschafft, die Linie nun nach ca. 4:07 überquert. Zur Belohnung eine Medaille in einer nie zuvor gesehenen Pracht, einfach toll. Die Nachverpflegung auch super, es gab sofort nach der Linie etwas zu trinken, dann später ein Beutel mit allem was das Herz begehrt. Diesen konnte man sich sogar selbst füllen, aber glaubt ja nicht, dass die Leute es mit dem Einpacken übertrieben haben, alles wie immer gesittet. Die zweite Belohnung war ein Hotdog, man hatte ich wieder mal einen Hunger, Schuld daran war nur der Affe. Ich bin noch ca. 1 Stunde in dem Trubel rum gelaufen, weil es einfach schön war. Dann auf zum Bus, auch hier nach 500 m gab es noch mal etwas zu trinken. Die Rückfahrt verlief genauso entspannt wie am Morgen. Auf dem Parkplatz war ich wieder überrascht, die Polizei fuhr mit Blaulicht Streife zwischen den Autos. Nun ab in meinen Jeep und nichts wie ins Hotel. Fazit: Es war mein schönster Lauf, welchen ich mal richtig genossen hatte, auch mal schön, ohne Zeitziel zu laufen…





















Es ist so weit, der Wecker war nicht nötig, ich war schon vorher wach. Rein in die Klamotten, welche ich bereits am Abend vorher der Reihe nach sortiert bereit gelegt hatte, damit nichts schief geht. Ich traf mich mit Karsten und Alex, wir drei wollten mit der Bahn zum Start fahren. Es war noch recht frisch am Morgen, aber die Sonne meinte es sehr gut mit uns. Wir sind ganz gemütlich los, haben uns im Olypia Park noch mal das Stadion angesehen, wo wir später einlaufen sollten. Nun wurde es Zeit, weiter zur Kleiderabgabe, alles hat super geklappt. Dann der Marsch zum Startblock, kurz vorher trennten sich unsere Wege, Karsten musste zum Block B und Alex mit mir zum Block A. Nun standen wir da, irgendwie hatte ich noch gar nicht über den Lauf nachgedacht, einfach alles abgewartet. Es ging los, ich wollte nun doch gemeinsam mit Alex mit 5er Schnitt laufen. Es war nicht so eng und voll, wie man es von Berlin oder Hamburg kennt, eigentlich viel besser zu laufen, wenn man Platz hat. Das Wetter war echt super, kühl und Sonnenschein ohne Ende. Ich war allerdings nicht so gut drauf, mein Puls war noch nie so hoch. Bei Kilometer 17 habe ich Alex ziehen lassen und etwas Tempo raus genommen, ich hatte doch etwas Angst bekommen. Die erste Hälfte hatte ich dann im Tempo 5:01 hinter mich gebracht und der Puls beruhigte sich wieder. Es war nicht so viel Stimmung an der Strecke, aber es war trotzdem schön. Besondere Highlights waren der englische Garten und der Marienplatz. Es ging nun langsam dem Ende entgegen, es kam diesmal auch kein Schwachpunkt, wie ich ihn sonst immer hatte. Ich denke, das Carboloading hat sich voll bezahlt gemacht. Mein Tempo war bei Kilometer 33 aber inzwischen auf 5:10 gesunken, es war mir aber egal, die neue persönliche Bestzeit konnte nicht mehr gefährdet werden. Nur noch 5 km und ich habe es geschafft, war plötzlich ein Gedanke. Es lief echt gut weiter, 2 km wieder etwas schneller, km 40 bis km 42 wieder langsamer. Dann kam das Ziel näher, das Stadion war zu sehen, was freute ich mich auf diesen Zieleinlauf. Ein Sprecher motivierte noch mal kurz vorher, es hat geholfen, ich hatte den letzten Kilometer das Tempo auf 4:35 erhöht. Ich sehnte mich allerdings sehr nach dem Eingang ins Stadion, welcher nicht kommen wollte. Dann war er da, unter der Tribüne durch einen Schwarzlichtunnel auf die Bahn. Nur noch diese Runde und es war wieder einmal geschafft. Hurra! Mit neuer Bestzeit nach über 3 Jahren mit 3:36:56 ins Ziel. Alex hatte mich schon mit Getränken erwartet, er hatte sein Ziel 3:30:00 erreicht. Meine Pace nach Uhr war 5:04 und ich bin zufrieden, das nächste Ziel sind auch die 3,5 Stunden…

Diesmal ist alles anders…
Was soll noch schief gehen, der Osteophat entfernte mir vier Blockaden, die Blutuntersuchung ließ mich meine Ernährung umstellen, Süßigkeiten ersatzlos gestrichen und mehr Obst. Zwischendurch zwei Laktatmessungen, welche eine super Marathonzeit versprechen. Das geplante Carboloading begann am Montag, Mittwoch war ich so kraftlos, dass mich der Rasenmäher fast überrollte. Abends bin ich extra früh ins Bett, nur damit der Tag schneller endet. Heute am Donnerstag früh aufgestanden, durfte endlich wieder Kohlenhydrate zu mir nehmen und verputzte zum Frühstück zwei große Teller mit Cornflakes, Müsli usw. Danach bin ich gleich wieder aufs Sofa und habe drauf gewartet, dass es mir besser geht. Der Steigerungslauf gegen Abend war auch noch sehr schwer. Ich hoffe, dass morgen wieder mehr Kraft im Körper steckt…
Morgen Mittag geht es los nach München, Samstag wird die Messe besucht, Startunterlagen abholen und einkaufen, ich brauche noch eine Kompressionshose zum Kompressionsshirt und den Kompressionsstrümpfen…
Sonntag ist der große Tag, nach langem Hin und Her habe ich mich entschieden, den Lauf mit einem Tempo von 5:05 zu starten. Ich hoffe, das Tempo in der zweiten Hälfte noch etwas steigern zu können…
Mal sehen, was die Vorbereitung gebracht hat, ich werde berichten…
Diesmal waren meine Gedanken beim Aufstehen wieder nicht, ‘das ist kein guter Tag für einen Marathon’
Es lag allerdings daran, dass ich vorher eigentlich gar nicht über den Lauf nachgedacht hatte, nicht mal am Start war mir klar, gleich auf die lange Tour zu gehen. Es ging also los und ich trabte der Meute hinterher. Schon um 7:30 Uhr auf dem Weg zur S-Bahn brannte die Sonne vom wolkenlosen Himmel herunter, es sollte wieder sehr schwer werden. Die Stimmung unterwegs war wie immer super, wieder viele Bands, Partys und Zuschauer an der Strecke. Bei km 18 war sie wieder, die Hoffung auf eine neue Bestzeit, denn ich sah die 3:45 Pacemaker. Bis km 26 konnte ich sie sehen, von da an ging es abwärts, ich musste wegen der Hitze und dem hohen Puls das Tempo drosseln. Diesmal wurden auch alle Getränkestellen angelaufen, es war doch tatsächlich noch wärmer als letztes Jahr. Ich schlich also weiter zum Ziel, erreichte es bei einer Zeit von 4:00:19 und war wie immer heilfroh, es geschafft zu haben. Nun schnell die Medaille abgeholt, meine beiden Lauffreunde Dirk und Uwe getroffen, dann zur Wurstbude und zwei Currywürste verputzt. Also wenn es nächstes Jahr in Hamburg wieder so heiss wird, muss ich mir echt was überlegen mit der neuen Bestzeit, vielleicht auf 50 km trainieren und 5 kg abnehmen
Der Sonnenbrand war auch nicht zu verachten, welcher abends erst richtig zum Vorschein kam. Alles in Allem war es wieder schön und ich habe die Hoffnung, dass es in München besser klappt…
Lange ist es her, aber hier wieder ein paar Worte zu meinem bevorstehenden Marathon in Hamburg. Es gibt eigentlich auch nicht viel zu sagen, mein Training war nicht besonders gut mit 41,7 km pro Woche. Ich hoffe allerdings trotzdem, endlich mal wieder eine neue Bestzeit unter 3:49 Stunden zu laufen. In der Vorbereitung gab es 4 lange Läufe über 30 km und zwei für mich schnelle Halbmarathons. Gestern bin ich noch unseren Kirschlüten(berg)lauf als Tempotraining gelaufen und einen letzten, kurzen und schnellen Lauf gibt es am Donnerstag noch. Am Freitag Abend geht es los nach Hamburg, Samstag wird dann die Messe besucht und die Bahnverbindung getestet. Sonntag werde ich mit gemischten Gefühlen am Start stehen und hoffen, dass es nicht wieder so warm wird, wie in den letzten Jahren. Wer an meinen Zwischenzeiten per SMS interessiert ist und 3,99 EUR investieren will, der sendet folgendes HAM MARATHON 6029 an die Nummer 32020 und erhält dafür während des Laufs die aktuellen Zeiten. Der Bericht vom Lauf folgt natürlich auch wieder am Sonntag Abend…
‘Das ist kein guter Tag für einen Marathon’ war diesmal nicht mein Gedanke am Morgen, aber ein gutes Zeichen war es auch nicht. Also der Lauf war die Hölle, ich hatte gepokert… Es schien schon lange vor dem Start kräftig die Sonne, aber ich ging trotzdem auf meine geplante Geschwindigkeit für 3:45:00 und wartete auf die versprochene Bewölkung, die es eigentlich vormittags geben sollte. Schon nach 1400 m lief der erste Schweisstropfen die Stirn runter, die Sonne brannte. Egal, ich lief mein Tempo und wartete auf ein Wunder, welches aber nicht kam. Bei 30 km lag ich noch gut in der Zeit, steckte das Ziel aber schon tiefer auf 3:48:00 und wartete weiter. Das Wunder kam nicht, bereits nach 32 km dachte ich ans Aufgeben, mein Puls war so unendlich hoch, dass ich fast gehen musste. Ich brauche die Sonne nur sehen und es werden bei mir ca. 15 Herzschläge mehr die Minute, deswegen die Hölle für mich. Es waren 25°C aber mindestens gefühlte 35°C. Also ab hier jede Getränkestelle ausgenutzt, um ein paar Schritte zu gehen. Dann mit einem gemütlichen Tempo die letzten 7 km ins Ziel gequält, die Stimmung der Zuschauer war wie immer super, das half wieder etwas weiter. An dieser Stelle auch ein Lob an meine Laufgruppe, welche zum grössten Teil als Fangruppe unterwegs war und kräftig angefeuert hat. Das Ziel war endlich in Sicht, die letzten 500 m wurde man von den Zuschauern förmlich ins Ziel getragen, einfach super. Mit einer Zeit von 4:02:07 überquerte ich die Ziellinie. Alles in Allem hat es trotzdem wieder Spass gemacht und ich denke an das Sprichwort, ‘Die Qualen vergisst man, der Stolz bleibt’

Ich möchte eigentlich die Zeit von 3:45 schaffen, bin aber nicht sicher, ob das klappt. Das Training lief mal wieder nicht wie geplant, mir fehlen die Intervalle. Ich werde aber das Beste draus machen, mal sehen was kommt. Wer gern meine Rundenzeiten und Ergebnisse auf sein Handy haben möchte, der sendet eine SMS mit dem Text HAM MARATHON 12874 an die Nummer 32020 und erhält dann während des Laufes die Ergebnisse per SMS, dieser Service kostet 3,99 €
Eigentlich muss ich es nicht mehr sagen, wie vor jedem Marathon öffne ich morgens die Augen und denke, ‘das ist kein guter Tag für einen Marathon’
Eigentlich wollte ich wegen ungenügend Training nur die 4 Stunden schaffen, aber ich stand wegen der angegebenen 3:45:00 recht weit vorn im Startblock und es ging wieder zügig los. Auf die Uhr habe ich diesmal gar nicht richtig geachtet, nur den Puls beobachtet. Ich war an der Halbmarathon Marke richtig erschrocken, welche ich schneller als bei meinem schnellsten Marathon erreicht hatte. Es stellte sich sogar etwas Hoffnung auf eine neue PB ein, was aber eigentlich theoretisch nicht sein könnte. Ich war mir sicher, dass es später sehr schwer werden würde, so ein Tempo zu halten. Wie in Berlin gewohnt, gab es wieder sehr viel Action für die Läufer, unzählige Bands, einzelne Künstler, Balkonpartys, Tanzgruppen und super Stimmung der Zuschauer. Das Wetter war super, sonnig aber nicht so heiss wie im Jahr 2006 und es ging teilweise eine leichte Brise. Ich war inzwischen bei km 35 und es fing an schwieriger zu werden. Ab km 38 war es nicht mehr möglich, das Tempo zu halten. Wegen dem hohen Puls und schwächelnden Beinmuskeln musste ich die Geschwindigkeit auf knapp 6:00 min/km drosseln. Mit der neuen PB war es aus, ich wollte nun nur noch heil ins Ziel kommen. Wie immer war ich heilfroh, die Ziellinie zu überqueren nach einer Zeit von 3:50:49 (99 Sekunden hinter der PB) Danach gab es einen Stau bei der Medaillenverteilung, wo ich doch so einen Durst hatte. Nun schnell zur Kleiderrückgabe und nichts wie an die Bratwurstbude, um 2 leckere Currywürste zu essen…
Trotz der Quälerei ab km 38 war es alles in Allem wieder ein schöner Lauf… ![]()

Mein erster 6 Stundenlauf beim 24 Stundenlauf in Stadtoldendorf!
Die letzten 9 Wochen hatte ich einen Wochenschnitt von gerade mal 35 km, eigentlich viel zu wenig für einen so langen Lauf. Trotzdem war ich guter Dinge und freute mich auf die Veranstaltung, welche wieder sehr gut besucht war. Viele Einzelkämpfer, Staffelläufe, Firmenläufe und das ganze ‘Volk’ hatte seinen Spass. Nun zu mir, mein Minimum sollten 50 km sein, gehofft hatte ich auf 63 km. Den Lauf habe ich wirklich sehr sinnig gestartet, extra bis zum Abend gewartet, dass die Sonne tiefer stand und dann ab auf die Bahn. Es lief super, der Puls war niedrig und so kann man auch etwas länger laufen. Bei 400 m Runden hat man auch kein Problem mit den Getränkestellen, sobald sich der Durst bemerkbar macht, einfach kurz anhalten. Die Stimmung war super, gute Musik und Unterhaltung, es wurde nicht langweilig. Ich zog also meine Runden, war nach 42 km froh, diese Grenze geschafft zu haben. Obwohl nichts weh getan hat und es wirklich gut lief, hatte ich irgendwie keine Lust mehr. Dadurch das alles offen war und keine Ziellinie wartete, fehlte mir etwas der Ansporn. es ging auf die 50 km zu, ich dachte nun bei der runden Summe Schluss zu machen. Ein Blick auf die Uhr, ich war nun 5:40 Stunden unterwegs und es kam mir die Idee mit den 6 Stunden. Also noch ein paar Runden dran gehängt und mit einer ebenso glatten Rundenzahl von 130 und 6 Stunden beendete ich trotzdem zufrieden diesen Lauf. Da es schon spät war, hatte ich Angst, dass die Pommesbude schon ausverkauft war. Ich hatte Glück und verdrückte 2 Portionen Pommes rot/weiss, danach der Kaffee mit Kuchen rundete das Ganze dann ab…